In einem ca. 300 Jahre alten Pfarrhaus wurde von unseren Stukkateuren der Dachstuhl ausgebaut. Die oberste Geschossdecke im Dachstuhl wurde vom Dachstuhl aus energetisch saniert und begehbar gemacht.

Die Arbeiten unserer Stukkateure wurden ohne wohnliche Einschränkungen ausgeführt. Das Leben im Pfarrhaus nahm seinen gewohnten Gang, während die Arbeiten unter dem Dach erledigt wurden.

Die alte Bestandsdecke aus Kalkputz, Schilfrohrputzträger, Balkenträger und Laufschicht war gefüllt mit Bauschutt. Die Wärme konnte so entweichen. Die darunter liegenden Räume wurden nie richtig warm. Die Wärmedämmung war gleich Null.

Auf Anraten unserer Stukkateure wurde die Decke diffusionsoffen ausgeführt. Der aufsteigende Dampfdruck kann beim Durchdringen der Fußbodenschichten an der Oberkante des jetzigen Fußbodenaufbaus die Feuchtigkeit quasi wieder mitnehmen. Die Feuchtigkeit wird ausgeatmet! So können die alten Baumaterialien wie die Balken nicht faulen. Dies zeigt konstruktiven Holzschutz durch unsere Erfahrung.

Dabei haben wir die 24cm Sparrenexpander von Hufer verbaut. Die Decke brauchte nämlich, nach Berechnungen des Architekten, eine 24cm Dämmschicht. Der Zwischenraum wurde mit Cellulosedämmung ausgeblasen. Die Laufschicht wurde aus 24mm Fichte hergestellt und begehbar gemacht.

Im Pfarrhaus herrscht nun ein neuer Geist - Ausbau mit umweltgerechten Materialien von Neundörfer Stukkateuren. Viele stehen d'rauf!